Nachfolgend finden Sie Presseartikel (wortgetreu aus den Publikationen zitiert) sowie Pressekontakt und Fotos.
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HandelsZeitung
"Nur die Kreativen haben Zukunft"
Wie Pilze sprossen Mitte der 90er Jahre die Internetcafés aus dem Boden. Manch einer glaubte, mit Kaffee und Chat das grosse Geld zu scheffeln. Computerfachleute versuchten sich als Gastronomen, und Wirte stellten neben ihren Geldspielautomaten gleich auch noch ein paar PC hin. Doch schon nach wenigen Jahren erwies sich das Konzept von Kaffee schlürfen und Surfen in der Schweiz als Misserfolg. Die meisten Internetwirte in der Schweiz haben ihre Pforten wieder geschlossen...
EINER HAT ERFOLG
Einer der ganz wenigen, die es geschafft haben, ist... Stephan Kaufmann, der das Internetcafe in Zürich führt. Auch er kennt Dutzende von Cyberbeizen, die dicht gemacht haben. "Viele Programmierer verstehen eben nichts von Gastronomie", meint er.
Der ehemalige Hafner hat bereits zu Beginn des Internet-Booms im Dezember 95 sein Lokal mitten in der City eröffnet.
"Ich war fasziniert vom Internet, der einzigen Welt, die keine Grenzen besitzt und in der man keinen Pass braucht. Und ich wollte unbedingt ein Restaurant leiten." Praktisch immer habe er mit seiner Surf-Beiz schwarze Zahlen geschrieben...
Kaufmann hat nachträglich die Wirteprüfung abgelegt und fährt eine Doppelstrategie: Er hat von Anfang an nicht nur im Surflokal gewirtet, sondern dort auch Computerkurse durchgeführt und Websites für andere kreiert... Als zweites Standbein hat er eine weitere Firma gegründet: Die Nextnet, die Server wartet, etwa für Kunden wie PricewaterhouseCoopers.
Kaufmann ist immer noch überzeugt von seinem Konzept des Internetcafes...
"Schliesslich hat jeder daheim eine Küche und geht trotzdem ins Restaurant", lautet seine Begründung. 200 Leute würden täglich sein Restaurant mit den 17 Terminals aufsuchen, das er jetzt ausbaut. Für sein Ziel, eine Internetcaféhaus-Kette in der Schweiz aufzubauen, sucht er Investoren.
Neue Zürcher Zeitung
"Internetcafes sind immer noch gefragt"
Umbau des Lokals im Urania-Parkhaus
...
Die Nachfrage nach dem Internetzugriff habe in den letzten Jahren keineswegs abgenommen, erklärte Stephan Kaufmann, der Wirt des Lokals. Früher hätten die Leute aber das Cafe eher zum Surfen benutzt, während sie heute die gesamte Palette der Dienstleistungen, die auch Drucken, Scannen und Faxen umfasst, in Anspruch nähmen.
...Gut ausgelastet seien Hotspots in Bars oder an grossen Bahnhöfen, während zum Beispiel der Hotspot auf dem Lindenhof nur unregelmässig gebraucht werde. Stephan Kaufmann vom Urania-Cafe sieht in den Hotspots denn auch keine grosse Konkurrenz für sein Lokal:
"Niemand will seinen Laptop die ganze Zeit mit sich herumtragen."
Tagblatt der Stadt Zürich
"Hier erlebten sie ihr erstes Mal"
Halb Zürich machte vor 10 Jahren im Urania-Internet-Café die ersten Web-Erfahrungen - jetzt erstrahlt das Café im neuen Glanz
Die Geschichte wiederholt sich: Als Stephan Kaufmann im Oktober 1995 sein Internetcafe beim Parkhaus Urania eröffnen wollte, fehlten die Hauptdarsteller. Zehn Jahre später muss er erneut auf die Hardware warten. Die bestellten Sony-Laptops und -Feststationen sind noch nicht eingetroffen. Diesmal bleibt Kaufmann aber ruhig, schliesslich laufen die bestehenden Maschinen noch hervorragend.
Als Kaufmann, der früher als Kachelofenbauer arbeitete, vor zehn Jahren seinen Betrieb mit neun Internetstationen eröffnete - heute sind es 32 - war das World Wide Web eine Welt voller Geheimnisse. Das @-Zeichen nannte man Affenschwanz, und 90 Prozent der Schweizer hatten noch nie im Netz gesurft. Über einen Internetanschluss zu Hause oder am Arbeitsplatz verfügte nur eine kleine Minderheit.
Hunderte von Zürchern erlebten im Internetcafe ihr erstes Mal im Netz der Netze, wie das Internet damals gerne genannt wurde.
Entsprechend dürftig war der Wissensstand der Gäste. "Wie gebe ich eine Internetadresse ein, was ist ein Mail und wie kann ich surfen?" zählten zu den meistgestellten Fragen, die die Internetcafe-Angestellten beantworten mussten.
Das Informationsbedürfnis war so gross, dass Kaufmann mit grossem Erfolg Kurse anbot. «Ein paar Leute kamen sogar aus Deutschland, um an unseren Schulungen teilzunehmen. Wir verdienten gut daran», erinnert sich der Pionier.
...Die Kundschaft des E-Cafes ist bunt gemischt: Business-Leute, Touristen, Schüler und Parkhauskunden. 500000 Menschen benützen das städtische Parkhaus jährlich. "Ich wäre sehr zufrieden, wenn jeder Zwanzigste bei uns einkehren würde." Spülte der Cafebetrieb bisher ein Drittel der Einnahmen in die Kasse, soll es in Zukunft die Hälfte sein.
Ob Kaufmann einer goldigen Zukunft entgegengeht, wird sich zeigen. Die Vergangenheit war es auf jeden Fall: Auf dem Gelände des Parkhauses wurde 1868 bei Bauarbeiten wertvoller Goldschmuck aus der Römerzeit gefunden.
TagesAnzeiger
"Auch mit Macchiato surft es sich gut"
Obwohl heute fast jeder zu Hause oder im Büro ins Netz gelangt, finden Internetcafes auch nach zehn Jahren ihre Kundschaft.
Neun PCs und eine Standleitung mit der Bandbreite von ISDN reichten vor gut einer Dekade, um ein Internetcafé zu betreiben. Mit dieser Ausstattung startete 1995 das «Internet Café» an der Uraniastrasse in Zürich. «Viele Leute kamen aus Neugier her, einigen mussten wir erst einmal zeigen, wie man eine Maus bedient», erinnert sich Stephan Kaufmann, der damalige und heutige Geschäftsführer.
Sein Netzcafé war nicht das erste seiner Art, doch «heute ist es das älteste und schweizweit einzige, das ohne Sponsoren schwarze Zahlen schreibt», sagt Kaufmann, der früher Hafner war, also Kachelöfen baute. Mitte der 90er orientierte er sich beruflich neu und plante seinen Einstieg ins Gastgewerbe.
Die anderen Zürcher Cybercafés aus jener Gründerzeit sind heute verschwunden, und nicht wenige Leute werfen die verbleibenden bereits in einen Topf mit überholten Einrichtungen wie Waschsalons.
Doch die öffentlichen Surfstuben erfüllen weiterhin ihren Zweck. Statt Milchkaffee wird heute zwar Latte Macchiato bestellt, vieles aber ist beim Alten geblieben.
Rund zweihundert surfende Gäste zählt das Urania heute, mittlerweile gibt es 17 Internet-Stationen. Die meisten kommen her, um ihre E-Mails zu lesen, einige verfassen hier ihre Lebensläufe, andere wollen einfach kurz etwas im Netz nachschlagen. Mit dem mitgebrachten Laptop kommt man hier ebenfalls ins Netz, allerdings noch nicht drahtlos. Rund zwanzig Minuten bleiben die Leute im Schnitt, Männer und Frauen halten sich in etwa die Waage. Der Preis ist übrigens seit bald zehn Jahren stabil: 15 Franken die Stunde.
Auch Stammgäste gibt es, einige kommen sogar täglich her. Haben sie keinen PC zu Hause? «Doch, zum Teil sind sie auch daheim voll ausgerüstet. Ihnen gefällt wohl das Ambiente hier», mutmasst Kaufmann. Andere Gäste sind gerade um- oder zugezogen und haben noch keinen eigenen Anschluss. Etwa ein Viertel bis ein Drittel sind Touristen, die in Zürich weilen und hier mit ihrer Heimat kommunizieren.
Hilfeleistung benötigen unterdessen weniger Gäste als in den 90ern, als es dafür noch eigens Berater im Café gab. Heute erledigt das die Bedienung nebenher. Rund um das Urania gibt es mittlerweile günstigere, sogar kostenlose Möglichkeiten, ins Internet zu gelangen, etwa per WLAN-Hotspot auf dem Lindenhof. Sorgen macht sich Kaufmann deswegen keine.
«Wir sind wetterfest und können bei Problemen helfen.»
TR7
(Das TV-Magazin der Schweiz)
Seit einigen Jahren gibt es sie: Cafés, in denen man gegen eine zeitabhängige Gebühr im Internet surfen darf. Eine Faszination des Neuen ging damals von jenen Lokalen aus, denn noch vor kurzer Zeit hatten die wenigsten zu Hause Zugang zum Netz. Mittlerweile hat sich die Aufregung gelegt. Das WWW ist für viele Leute fester Bestandteil des Alltags geworden. Zugang zum Cyberspace hat, zumindest im Büro, fast jedermann. Was aber ist aus den Internetcafes geworden? Ein persönlicher Augenschein bringt Erstaunliches zutage:
Die Terminals sind nicht etwa verwaist, sondern recht gut besetzt.
Stephan Kaufmann, Geschäftsführer des "Internet Cafés" im Urania-Parkhaus in Zürich, dem ältesten seiner Art in der gesamten Deutschschweiz, will von schlechten Zukunftsaussichten nichts wissen: "Natürlich ist das Internet in absehbarer Zeit für jeden Haushalt so selbstverständlich und unverzichtbar wie eine Waschmaschine", meint er gelassen.
"Doch die Leute werden immer froh sein, auch mal in der gemütlichen Atmosphäre eines Cafés und in der Gesellschaft anderer surfen zu können. Zudem gibt es immer viele Touristen, die auf unser Angebot angewiesen sind. Die Kinobesitzer hatten beim Aufkommen des Videorekorders auch Angst, ihnen werde das Geschäft ruiniert. Doch die Leute gehen nach wie vor ins Kino!".
Hört man sich unter den Gästen in Internetcafés um, bestätigen sich die Aussagen von Kaufmann... Die Möglichkeiten des WWW schaffen neue Abhängigkeiten und Bedürfnisse. Der 25-jährige Skip beispielsweise arbeitet für die US-Regierung, ist viel unterwegs und daher froh, via Internet-Cafés mit seiner Heimat in Kontakt bleiben zu können. Die Ungarin Katherina kommt sogar "jeden Tag ein, zwei Stunden" ins Café, um mit Landsleuten zu chatten und ungarische Online-Zeitungen zu lesen. Doch die Ausländer machen nur einen Teil der Kundschaft aus. Noch immer geben viele Jugendliche an, privat noch keinen Internetanschluss zu besitzen. Es wird trotzdem seinen Grund haben, dass sich mittlerweile die meisten Internetcafés mit dem Angebot verschiedener Dienstleistungen ein zweites Standbein zugelegt haben.
Café Bistro Cafétier
(Magazin der Hotellerie Suisse)
Das Internet-Café Urania nennt sich vermutlich
zu Recht das erste original Internet-Café der Schweiz.
Was der 40-jährige Besitzer Stephan Kaufmann anbietet, dürfte wohl
das kompletteste Angebot weit und breit sein.
Der gelernte Kachelofenbauer hatte vor fünf Jahren nach dem Erfolg mit einem Internet-Café in England die Idee, die Zürcher mit einer helvetischen Variante zu beglücken. Für Nicht-Insider ist das Café, das unter dem pflanzenüberwucherten Betondach des Parkhauses Urania eingemietet ist, nicht sofort als solches zu erkennen. Immerhin sitzen bereits um elf Uhr morgens acht bis zwölf Leute an den 17 Stationen. Die Gäste sind im Schnitt 15 bis 35 Jahre alt, aber auch jünger oder älter. Die ergonomisch massgeschneiderten Philippe-Starck-Tische, darauf die jüngste Generation von Hightech Silicon Graphics Panels, sind für Freaks eine Augenweide.
Der Internet-Treffpunkt ist ein Café mit 70 Sitzplätzen. Die Gäste kommen auch nur zum Konsumieren, sitzen auf moosfarbenen Lederbänken, umgeben von grünen und orangefarbenen Wänden und einem Nostalgie-Ventilator an der Decke. Eine Palme und andere Pflanzen frischen das Ganze noch auf. Die meisten der Internet-Gäste trinken "Illy"-Kaffee... Auf der täglich wechselnden Menuekarte steht unter den Basics eine grosse Auswahl hausgemachter Pizzen und Pastas, täglich vier neue Mittags- und Abendmenus (zwei normale Menus, ein Vegi-Menu und eine Spezialität) sowie Salate ab Fr. 14.50 bis Fr. 24.-. Dazu gibt es gute italienische Weine und Champagner. Das Snack-Angebot mit Sandwiches, Salaten und Getränken im bereits existierenden Take-away wird derzeit ausgebaut.
Weitere Medienporträts über Stephan Kaufmann's Unternehmen erschienen in:
- Tele Züri
- Radio DRS
- Radio Switzerland International
- Sonntagszeitung
- Blick
- Tele
- Badener Tagblatt
- Gastrosuisse
(und in weiteren Publikationen.)
--- Journalisten und Medienschaffende, die über die aktuelle Entwicklung des Internetcafe Zürich berichten wollen, setzen sich bitte mit dem Geschäftsführer, Stephan Kaufmann, in Verbindung. Herzlichen Dank für Ihr Interesse an unserem einzigartigen Unternehmen.
Internet Café GmbH
z.H. Stephan Kaufmann
Uraniastrasse 3
CH-8001 Zürich
E-Mail:
info@cafe.ch Telefon: 044 210 33 11
Vier der vierundzwanzig Surfstationen mit Breitbild-Monitoren
Das Internetcafe Zürich bei Nacht
Stephan Kaufmann, Gründer des Internetcafe Zürich
www.internetcafe.ch